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Alles über geschlossene Immobilienfonds
Grundlagen zu geschlossenen Immobilienfonds
Geschlossene Immobilienfonds gehören neben den Schiffsfonds zu den traditionell eher konser- vativen geschlossenen Fonds. Geschlossene Immobilienfonds stellen immer eine unternehmerische Beteiligung dar mit entsprechenden Risiken aber auch die Aussicht auf höhere Renditen als auf dem Geldmarkt zu erzielen sind. Dagegen erwirtschaften die offenen Immobilienfonds, nach der Krise in 2006, wieder konstante Reniten von ca. 5% vor Steuern, bei relativ geringem Risiko.
Ein geschlossener Immobilienfonds wird von einem Emissionshaus aufgelegt. Dabei steht meist schon im Vorfeld fest, in welche Immobilienobjekte der
Fonds investieren wird. In den letzten Jahren werden besonders in Gewerbeimmobilien wie Bürogebäude, Einkaufszentern etc. investiert. Ist das avisierte Kapital von den Investoren eingesammelt, wird der Fonds
geschlossen. Neben institutionellen Investoren können sich auch Privatpersonen ab Mindestbeträgen von meist 10.000 Euro an einem geschlossenen Immobilienfonds beteiligen.
Die Laufzeit der Fonds beträgt meist 10-20 Jahre. Der Anleger erhält regelmäßige Ausschüttungen, die oft steuerlich
begünstigt sind. Es ist zwischen geschlossenen Immobilienfonds, die in Deutschland anlegen und solchen die Ihre Investments im Ausland tätigen zu unterscheiden. Für die Erträge aus geschlossenen Immobilienfonds im
Ausland gelten oft besondere Freibeträge, die dem Anleger oft im Zusammenhang mit Doppelbesteuerungsabkommen eine relativ hohe Nachsteuerrendite bringen. Für geschlossene Immobilienfonds in Deutschland ist aktuell mit einer Rendite nach Steuern von 6 % -7%
zu rechnen. Diese Renditen sind aber Prognoserechnungen und müssen nicht immer erfüllt werden. Bei ausländischen geschlossenen Immobilienfonds kommt noch ein Währungsrisiko hinzu.
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